RATGEBER: Wie sich ein Sportler vermarktet – Leitfaden von Thomas Lurz und Dieter Schneider

RATGEBER: Wie sich ein Sportler vermarktet – Leitfaden von Thomas Lurz und Dieter Schneider

Frankfurt am Main, 19.06.2013 -Im Zuge ihrer Initiative „Sprungbrett Zukunft - Sport und Karriere“ beschäftigt sich die Deutsche Sporthilfe auch intensiv mit dem Thema „Vermarktung von Spitzensportlern“. Als Ergebnis ist am Mittwoch ein Leitfaden für Athleten („Tales for sales oder: Wie man sich selbst vermarktet – Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sporthilfe-Athleten“) vorgestellt worden.

Autoren Thomas Lurz und Dieter Schneider
Thomas Lurz und Dieter Schneider präsentieren die neue Broschüre "Tales for sales" (Foto: Deutsche Sporthilfe)

Autoren sind der Weltklasse-Schwimmer Thomas Lurz, 2012 in London Silbermedaillengewinner, und Dieter Schneider, Marketingfachmann und ehemaliger Spitzenfechter. Die Broschüre, die jeder geförderte Athlet erhalten wird, ist mit finanzieller Unterstützung der Zurich Versicherung hergestellt worden.

Das Gros der Spitzensportler braucht gute Sportförderung, denn selbst Olympiasieger sowie Medaillengewinner bekommen keine Reichtümer aus Sponsoring und Vermarktung. Vermarktung ist aber für alle möglich, jedoch kein Selbstläufer, sondern eine Holschuld der Athleten, sagen die beiden Autoren. Die Broschüre betritt Neuland, und die Sporthilfe baut ihre ideelle, soziale Förderung damit wieder ein Stück aus.

Zudem hat ein Kreis von Agenturen eine Selbstverpflichtung („Athleten-Management-Erklärung“) zur Einhaltung von Werten im Zusammenwirken mit Athleten erstellt, die künftig als Bestandteil von Verträgen mit Athleten deren Rolle und Bedürfnisse - gerade mit Blick auf eine duale Karriere - verstärkt schützen soll. Beratung und Management werden strategisch am Lebenslauf des Athleten ausgerichtet und sollen ihm auch berufliche Perspektiven für die Zeit nach der sportlichen Karriere ermöglichen. Die Erstunterzeichner der Erklärung sind Marcus Höfl aus Kitzbühel (Agentur MHM vertritt u.a. Franz Beckenbauer, Maria Höfl-Riesch), Thorsten Herbrand aus Essen (imagepeople), Klaus Kärcher aus Fellbach (Vitesse Kärcher), Marc Kosicke aus Eltville (projekt b) und Jörg Neblung aus Köln (neblung sportsnetwork).

Athletenratgeber der Sporthilfe
Sportlerhilfe in der Sporthilfe – Sie stellten den Athleten-Ratgeber vor: (von links) Sporthilfe-Chef Michael Ilgner, die Würzburger Autoren Thomas Lurz und Dieter Schneider sowie Manager Markus Höfl. Foto: Deutsche Sporthilfe

Die freiwillige Erklärung nach dem Sporthilfe-Leitbild „Leistung. Fairplay. Miteinander“ als Anstoß aus einem Kreis von Managern ist ein kleiner, aber wertvoller Baustein für die Dreiecksbeziehung Athlet-Agentur-Sporthilfe. Sie unterstreicht die Fürsorglichkeit der Sporthilfe, die auf nachhaltige Unterstützung setzt. Aufsicht oder Clearingstelle für Manager ist die Sporthilfe nicht, sie gibt Athleten auch keine Empfehlungen. Die Sporthilfe sieht sich als Moderator und ist dankbar für diese Initiative.

Quelle: Sporthilfe

 

 

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Leitfaden zur Selbstvermarktung für Athleten – Echo Online
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